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Ärzte ohne Grenzen im Kampf
gegen die Schlafkrankheit

Seit 1997 ist die Organisation Ärzte ohne Grenzen in der Central Afrikanischen Republik aktiv. Gewalt und Vertreibung kennzeichnen die Situation im Nordwesten des Landes. Zehntausende von Menschen flohen vor den Kämpfen zwischen Rebellengruppen und Armee in die Wälder. Dort harren die Menschen in Notunterkünften ohne den Zugang zu sauberem Wasser, medizinischer Grundversorgung aus.

Fotos: Michael Kottmeier | Text: Michael Kottmeier

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Kai Braker, 45, ist Medizinischer Berater von "Ärzte ohne Grenzen" in Berlin. Der geborene Hamburger arbeitet seit dem Jahr 2000 für die medizinische Hilfsorganisation.

Der  Internist und Tropenmediziner arbeitete bereits in den verschiedensten Ländern der Erde für Medicins Sans Frontiers / MSF  zumeist in Konfliktregionen, wie im Norden Afghanistans, im Südsudan oder dem Tschad.Im letzten Jahr leitete er den schwierigen Einsatz der Hilfsorganisation gegen die Cholera Epidemie in Simbabwe.

Seit 2004 koordiniert er die Hilfe für die, der deutschen Sektion von MSF Deutschland unterstellten Länder, zu denen auch die Central Afrikanische Republik gehört. Er organisiert den Nachschub an Medikamenten und Ausrüstung und hält den Kontakt zu den staatlichen Gesundheitsstellen.  Anfang 2009 initiierte er ein weiters Projekt in Maitkoulo im Nordwesten der CAR, zur Bekämpfung der Schlafkrankheit.

Eine Routineuntersuchung hatte die alarmierende Existenz von Schlafkrankheitsfällen ergeben. MSF reagierte sofort: mehr als 50 Betten wurden zur stationären Behandlung eingerichtet. Bis jetzt wurden rund 800 Fälle diagnostiziert und behandelt.

Die Dokumentation begleitet den Arzt Kai Braker in das Einsatzgebiet der Cental Afrikanischen Republik. Die Herausforderungen, Probleme und Hintergründe des humanitären Einsatzes werden beleuchtet. 

In Gesprächen mit den Ärzten und Mitarbeiterinnen, den nationalen und internationalen Hilfskräften von MSF wird die Notwendigkeit des Einsatzes und sein Hintergründe aufgezeigt. Wenn möglich sind auch Treffen mit Verantwortlichen aus dem Gesundheitsministerium geplant. Dabei wird es auch um die verstärkte Zusammenarbeit gegen Malaria gehen. Zentrales Thema aber wird die Motivation des mediziners Kai Braker sein: 

Was bewegt einen ausgebildeten Internisten und Facharzt für Tropenmedizin dazu jahrelang, anstelle eines gut dotierten Auskommens als Facharzt, die Strapazen und Gefahren von Auslandseinsätzen auf sich zu nehmen? Was waren die intensivsten Erfahrungen, was waren die größten Niederlagen, wo die größten Erfolge? Wo liegen die Herausforderungen?

Der  Internist und Tropenmediziner arbeitete bereits in den verschiedensten Ländern der Erde für Medicins Sans Frontiers / MSF  zumeist in Konfliktregionen, wie im Norden Afghanistans, im Südsudan oder dem Tschad.Im letzten Jahr leitete er den schwierigen Einsatz der Hilfsorganisation gegen die Cholera Epidemie in Simbabwe.  

Seit 2004 koordiniert er die Hilfe für die, der deutschen Sektion von MSF Deutschland unterstellten Länder, zu denen auch die Central Afrikanische Republik gehört. Er organisiert den Nachschub an Medikamenten und Ausrüstung und hält den Kontakt zu den staatlichen Gesundheitsstellen. Anfang 2009 initiierte er ein weiters Projekt in Maitkoulo im Nordwesten der CAR, zur Bekämpfung der Schlafkrankheit.

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Der Internist und Tropenmediziner arbeitete bereits in den verschiedensten Ländern der Erde für Medicins Sans Frontiers / MSF zumeist in Konfliktregionen, wie im Norden

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Visite im Feldkrankenhaus Maitikoulou

Fotografen und Journalisten
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